Sri Lanka 2016

*vom 07.03.2015 - 22.03.2016*

Ahh,  jetzt erst mal schön ausstrecken. Wir haben unsere Liegen unter einem verzweigten Baum zusammengestellt, genießen den Blick auf den gepflegten Garten – na, eher Park – und das kräftig rauschende Meer.
Jetzt, nach ausgiebigem Frühstück, haben wir uns eine schöne Pause verdient, nachdem wir gestern Vormittag in Berlin losgeflogen waren. Langsam vergessen wir den langen Flug bis Abu Dhabi, aber die Hetzerei auf dem riesigen Flugplatz zu unserem  Anschlussflug nach Colombo, bei der der Flieger wegen uns Verspätung hatte, werden wir nicht so schnell vergessen. Und dann hatten wir ja noch eine kräftige Strecke mit dem Bus durch das langsam erwachende Land. Palmen, überquellende exotische Pflanzen und schon jetzt, am allerfrühesten Morgen, üppiger Verkehr stimmten uns auf die nächsten knapp zwei Wochen ein.
Aber in diesem Hotel werden wir uns prächtig erholen können – und stärken für den Rückflug mit ebenso wenig Zeit zum umsteigen.
Soll ich das Hotel beschreiben, mit dem Riesengarten, dem schön kühlen Pool (wenigstens morgens), Strand, Meer und Restaurant mit unglaublich vielfältigem Angebot und das noch besonders schön präsentiert, die freundliche Höflichkeit des Personals ? Lieber nicht zu genau beschreiben, Ihr werdet sonst ganz neidisch, welchen Luxus wir geniessen konnten.
Aber dafür war es heiß, schwülheiß und das ganz doll. So heiss, dass 50 Meter über den Strand zum Meer zu laufen ohne Badelatschen umgehend mit Brandblasen bestraft wurde. Vor allem ist es heiß  im Landesinneren, wo des „kühle“ Wind vom Meer fehlt.
Und im Landesinneren gibt’s viel zu sehen. So fuhren wir mit einem steinalten klappernden Zug ins Bergland bis nach Kandy. Eine tolle Fahrt mit herrlichen Ausblicken in Täler mit üppigstem Grün. Und in Kandy der Zahntempel ! Das ist für Buddhisten der heiligste Tempel, da hier ein Zahn Buddhas aufbewahrt wird, der nur alle paar Jahre für eine Prozession aus dem Tempel getragen wird.
Genauso heiß war es auf einer Teeplantage , auf der wir uns genau alle Arbeitsschritte zur Herstellung des berühmten Ceylon –Tees ansehen konnten und auch gleich mal ein Tässchen probierten.
Probiert haben wir auch in Kräutergärten die dort heimischen Heilpflanzen, worauf auch die bekannte Ayurveda –Therapien beruhen. Die mitreisenden Damen haben auch mal ein klein wenig von den Salben und Tinkturen mitgenommen, was sie sicher noch schöner macht.
Natürlich haben wir auch die Elefanten besucht, sie werden im Urwald ja noch als Arbeitselefanten trainiert. An dem Tag aber hatten sie nicht viel zu tun, die wenigen Mutigen unserer Gruppe waren leicht mal eine Runde zu tragen.
Weitere Ausflüge führten uns auch zu dem beeindruckenden Tsunami – Denkmal und auch nach Galle, einer Festung die schon die Portugiesen, die vor den Engländer die Insel besetzt hatten, gebaut haben und zwar so groß und stabil, das bei dem gewaltigen Tsunami kein Stein rausgebrochen ist und die Stadt völlig unversehrt blieb.
Wir haben also viel gesehen, sind brauner und etwas dicker geworden bei dem Essen, sind  durch Salben schöner geworden und haben etliches über Tiere, Land , Leute und Tee gelernt und haben in netter Gruppe wieder eine prachtvolle Zeit genießen können.

 

 

Sri Lanka

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